Das Problem der Lichtverschmutzung

Bei der Lichtverschmutzung handelt es sich nicht, wie man fälschlicherweise verstehen könnte, um verschmutztes Licht, sondern um Licht, welches die Nacht künstlich erhellt. Bei tiefhängenden Wolken kann man das Licht großer Städte schon aus großen Entfernungen sehen. Das Licht erhellt die ganze Umgebung so sehr, dass man teilweise auf eigene Mittel wie Taschenlampen gar nicht mehr zurückgreifen muss, um genügend erkennen zu können. Dunst in der Atmosphäre verstärkt diesen Effekt zusätzlich, da er das Licht reflektiert. Ganz abgesehen davon, dass viele nachtaktive Tiere in ihrer Lebensweise eingeschränkt werden, betrifft dieses Problem auch Menschen. Einmal die Biologen, die sich mit diesen Tieren beschäftigen wollen und zum anderen die Astronomen, weshalb ich dieses Thema auch in meine Halbjahresarbeit aufgenommen habe. Durch den aufgehellten Himmel sind lichtschwächere Objekte bei uns gar nicht mehr zu beobachten. Die Milchstraße ist bei uns schon zu einem selten zu beobachtenden Objekt geworden. In Großstädten sind sogar nur noch die allerhellsten Sterne am Himmel sichtbar. Das Foto zeigt den Sternenhimmel über Osnabrück. Deutlich ist am Horizont der helle Schein der Stadt zu sehen, der alles überstrahlt.

Lichtglocke

Natürlich können nicht einfach alle Lampen abgeschaltet werden, es sollte aber überlegt werden, welche Lichter wirklich die ganze Nacht oder gar überhaupt brennen müssen. Um heute noch einen klaren Nachthimmel für Beobachtungen genießen zu können, muss man schon weit reisen.
Diese Aufnahme der NASA aus dem Weltraum zeigt die Beleuchtung der Erde bei Nacht.

Erde bei Nacht

Trennlinie
Impressum  ::  Statistik
42723 Besucher  ::  Letzte Aktualisierung: 17.02.2009